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Nachruf für P. Helmut Neuwirth
(3 Fotos)

Beitrag von Brigitte Schwarz
01. April 2020
Wir tun uns sehr schwer zu glauben, dass P. Helmut, unerwartet verstorben ist. Er der heitere, freundliche meist mit einem Lächeln auf dem Gesicht, ist zu seinem Herrn heimgeholt worden. Seit 2005 kam er bei jedem Wetter von seinem Kloster in Hernals zu uns. Er versah treu und verlässlich seine liturgischen Dienste. Wo andere schon längst ihre Pension genießen, stellte er seine Kraft seinem Orden als Ökonom und uns als Kaplan, zur Verfügung. Wir werden ihn und seine heitere Art stets vermissen. In diesen 15 Jahren, konnten wir mit ihm viele Jubiläen und Feste feiern, wo er sich sehr freute vielen Menschen begegnen zu können. Mutig stellte er sich gegen ein Augenleiden, das ihm sehr schaffen machte. So nahm er trotz 83 Jahren, die Technik zu Hilfe, um mit uns die Hl. messe feiern zu können. In der Sakristei bereitete er sich gewissenhaft vor, las die Texte mehrmals durch und sagte mir einmal, er hat noch nie so viel auswendig gelernt. Seine Lebensfreude konnten wir stets bei ihm spüren. Und ist es nicht auch ein Zeichen von Gott, dass er bei vielen Messen vor dem Marienbild mit uns gebetet oder gesungen hat, "Segne du Maria …" wie heißt es in der 4. Strophe...Segne du, Maria unsere letzte Stund..deine Hand die linde drück das Aug uns zu, bleib im Tod und Leben unser Segen du ! Er ist in der Nacht heimgeholt worden, leise und sanft. Auf dem Foto mit P. Andreas Redtenbacher im Februar, hat er das letzte Mal im Angesicht unserer Maria mit dem geneigten Haupt dieses Lied mit uns gesungen. Noch dazu ist dieses Bild besonders für die Verstorbenen zu verehren. Welch ein Geschenk ! Zu seinem 80. Geburtstag fragte ich P. Helmut, was er sich für die Zukunft wünscht: "Mein größter Wunsch ist, dass ich im Alter niemanden zu Last fallen muss." Das ist doch für uns ein großer Trost, dass ihm die Erfüllung seines Herzenswunsches so eindrucksvoll gewährt wurde. So dürfen wir für ihn beten und darauf vertrauen, dass er für unsere Pfarren Fürsprecher in unserer eigentlichen Heimat, im Himmel sein wird.